Australien sperrt die Simpsons
Donnerstag, 20. November 2008
Nach Todesfällen sperrt -Wüste für Touristen
Australien sperrt die Simpsons Wüste zum ersten Mal in der Geschichte für Touristen. Die 176 500 Quadratmeter große Wüste befindet sich im Zentrum des Landes und macht insgesamt 2,3% der Landesfläche aus. Die Simpsons Wüste ist für seine langen, parallellaufenden Sanddünen. Während den Sommermonaten erreichen die Temperaturen bis zu 58 Grad Celsius. Der heiße Wüstensand erreicht Temperaturen bis zu 95 Grad Celsius und lässt sogar Schuhsohlen schmelzen. Immer wieder kommen Touristen bei dem Versuch die Wüste zu durchqueren ums Leben. Dies soll sich in Zukunft ändern.
Erstmals in der Geschichte des Landes sperrt Australien die Simpson-Wüste im Outback für Besucher. Der
176 500 Quadratmeter große, öde Landstrich im Zentrum des Landes ist für seine langen, parallel laufenden Sanddünen bekannt. In den Sommermonaten werden Temperaturen von bis zu 58 Grad Celsius gemessen, der aufgeheizte Sand kann gar 95 Grad erreichen und damit Schuhsohlen zum Schmelzen bringen. Immer wieder kamen Touristen bei dem Versuch die Wüste zu durchqueren, ums Leben. Dies soll in Zukunft verhindert werden. Während der Sommermonate vom 1. Dezember bis zum 15. März sperrt die australische Regierung den öden Landstrich, der sich über die Bundesstaaten Queensland, South Australia und Northern Territory erstreckt. Mit nur 200 Millimetern Niederschlag ist dies die trockenste Region Australiens. Um nicht zu dehydrieren muss ein Mensch während des heißen Sommers ca. 15 Liter was trinken. Viele Touristen schätzen die Gefahr bei der Durchquerung der Simpsons Wüste falsch ein und nicht wenige leichtsinnige Urlauber verlieren bei diesem Versuch Ihr Leben. Um Touristen zu schützen, wurde daher diese Sperrphase der Dürren Wüstenregion errichtet.
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